Man kann nach Lech Zürs zum Skifahren kommen. Bleiben möchte man oft aus anderen Gründen: wegen der Küche, der Kunst, der Häuser, des Lichts und wegen einer besonderen Form von Gastlichkeit, die alpine Lebensart und Exklusivität verbindet. Im Winter übernimmt zunächst der Schnee. Er liegt auf den Dächern, dämpft die Geräusche und lässt das Dorf am frühen Abend fast wie eine kleine Welt für sich erscheinen. Dieses Bild gehört zu Lech Zürs. Interessant wird es aber dort, wo die Postkartenansicht endet, und die Details beginnen.
Zum Beispiel beim Essen. Kaum ein andereralpiner Ort vereint auf so engem Raum eine vergleichbare gastronomische Dichte. Drei Restaurants tragen gemeinsam fünf MICHELIN-Sterne, dazu kommen rund 60 Gault&Millau-Hauben. Dazwischen liegen Hütten, Hotelrestaurants und Weinkeller. Mittags kann man für Kaiserschmarrn einkehren oder für Austern und Sushi. Ein Abend kann bei Fondue enden oder bei einem mehrgängigen Menü.
Beides gehört in Lech ganz selbstverständlich zusammen. Auch die Kunst hat ihren festen Platz. Oberhalb von Lech liegt der Skyspace-Lech von James Turrell, halb Kunstraum, halb Wahrnehmungsexperiment, und in jedem Fall ein besonderes Zusammentreffen von Himmel und Erde. Zeitgenössische Kunst findet sich in Lech Zürs nicht nur im öffentlichen Raum, sondern auch in Hotels, Galerien und ungewöhnlichen Ausstellungsorten.
Und natürlich ist da das Skifahren: Über 300 Skiabfahrtskilometer, rund 200 Kilometer Tiefschneeabfahrten und ein Gelände, das seit Generationen Wintersportlerinnen und Wintersportler anzieht. Doch gerade in den Wochen vor Weihnachten zeigt sich Lech Zürs auch von einer anderen Seite. Dann gehören ein spätes Frühstück, ein langer Abend am offenen Feuer, eine Fahrt mit dem Pferdeschlitten oder ein paar Stunden im Spa ebenso selbstverständlich zum Winter wie der Tag auf der Piste.
Vielleicht liegt die besondere Qualität von Lech Zürs genau darin: loszulassen, anzukommen und dem eigenen Rhythmus zu folgen.
Golf und Wintersport liegen in Lech Zürs näher beieinander, als man denkt: Wo im Sommer auf dem mehrfach ausgezeichneten 9-Loch-Platz abgeschlagen wird – 2025 zum Golfclub des Jahres von Golf in Austria gekürt –, eröffnet sich im Winter eine zauberhafte Schneelandschaft. Ob bei einer Kutschenfahrt, auf der Langlaufloipe oder nach einer Tiefschneeabfahrt – die alpine Kulisse lässt sich zu jeder Jahreszeit auf besondere Weise erleben.
SKI ARLBERG
Größtes Skigebiet Österreichs. Eines der fünf größten weltweit.
Winter 2026/27
St. Anton – St. Christoph – Stuben – Zürs – Oberlech – Lech – Schröcken – Warth
Anzahl Lifte und Bahnen: 85 Anlagen
Anzahl Skiabfahrtskilometer: 301 Kilometer
Anzahl Tiefschneekilometer: 200 Kilometer
Höhenlage Skigebiet: 1.300 – 2.800 m
Run of Fame: Die längste zusammenhängende Skirunde der Alpen: 85 Kilometer, 18.000 Höhenmeter